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MrBeast: Die 10 Erfolgsgeheimnisse des weltgrößten Internetstars

May 20, 2026  Twila Rosenbaum  7 views
MrBeast: Die 10 Erfolgsgeheimnisse des weltgrößten Internetstars

Jimmy Donaldson, besser bekannt als MrBeast, ist der größte Internetstar der Welt. Seinem Hauptkanal auf YouTube folgen mehr als 454 Millionen Accounts. Sein Unternehmen Beast Industries wurde zuletzt mit 5,2 Milliarden Dollar bewertet und setzt mit Schokolade (Feastables) und Spielzeug (MrBeast Lab) Millionen um. Am 7. Januar startet die zweite Staffel von „Beast Games" auf Amazon Prime Video – ein spektakuläres Realityformat mit 5 Millionen Dollar Hauptpreis. Doch warum ist ausgerechnet Donaldson so viel erfolgreicher als andere Creator? Hier sind zehn Gründe.

1. Er will mit jeder Sekunde seiner Videos fesseln

„Ich habe dieses Hochsicherheitsgefängnis gebaut. Wenn dieser Polizist und dieser Verbrecher 100 Tage zusammen überleben, gebe ich ihnen eine halbe Million Dollar." Mit solchen Sätzen beginnt Donaldson seine Videos. Er schreit sie in die Kamera oder spricht ruhig aus dem Off – dramatisch klingt es immer. Denn er weiß: Auf YouTube langweilt sich niemand, sonst klickt man weg. Deshalb konzipieren er und sein Team Inhalte so, dass dem Zuschauer kaum Zeit zum Nachdenken bleibt. Donaldson setzt auf existenzielle Fragen („Würdest du riskieren, zu ertrinken für 500.000 Dollar?"), ungewöhnliche Orte („1 Dollar vs. 1 Milliarde Dollar Atombunker"), Stunts („1000 Mal durch den gleichen Drive-in fahren") oder absurd hohes Preisgeld („Schlage Ronaldo, gewinne 1.000.000 Dollar"). Er drückt aufs Tempo – oft über 30 Schnitte pro Minute, was Actionfilm-Niveau entspricht. Manche Videos sind so voll mit Wettkämpfen, dass es fast verschwenderisch wirkt. Früher waren seine Videos oft nur 12 bis 15 Minuten lang, heute dauern sie selten länger als 30 Minuten – das Fernsehen imitiert er nicht.

2. Er zielt auf das größtmögliche Publikum

Für maximale Reichweite trimmt Donaldson seine Videos auf Massentauglichkeit. Er lässt sie in über 20 Sprachen übersetzen, darunter Arabisch, Russisch und Pandschabi. Das zentrale Thema: Geld – überall verstanden. Videotitel locken mit hohen Beträgen, Gewinne werden als Haufen oder Säcke voller Dollarscheine inszeniert. Donaldson überrascht Kandidaten und Publikum oft mit zusätzlichen Preisen. Obwohl Elon Musk zu seinen Vorbildern gehört, gibt er sich unpolitisch. Gegenüber David Letterman erklärte er, MrBeast-Content dürfe nicht „kulturgebunden" sein, sonst funktioniere er nur in einem Land. Würde er etwa über Donald Trump sprechen, würde das Amerikaner ansprechen, aber nicht den Rest der Welt. Diese Strategie des Nichtaneckens macht ihn global. Sogar Saudi-Arabien ist für ihn nur ein Land „in der Mitte der Welt" – dort eröffnete er einen Pop-up-Freizeitpark und drehte Teile von „Beast Games".

3. Er investiert in den Wow-Faktor

Drei, vier, manchmal sechs Millionen Dollar – viele Videos auf seinem Hauptkanal sind extrem teuer. Neben Preisgeldern und aufwendigen Kulissen treiben „Wow-Momente" die Kosten in die Höhe. Donaldson definiert Wow-Faktor als „nicht messbaren Bestandteil von Viralität


Source: Spiegel News


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