Dwayne Johnson kehrt in die MMA-Szene zurück
Mit The Smashing Machine erfüllt sich Dwayne „The Rock“ Johnson einen lang gehegten Traum: den einer authentischen Darstellung eines Mixed-Martial-Arts-Kämpfers. Der ehemalige Profi-Wrestler, der selbst aus der Welt des Sports Entertainment stammt, schlüpft in die Rolle von Mark Kerr – einem der dominantesten MMA-Kämpfer der 1990er-Jahre. Ab dem 8. Mai 2026 ist der Film auf Sky Cinema und über die Streamingdienste Sky und WOW verfügbar.
Die Synchronisation von Johnsons Leistung kommt nicht von ungefähr: Johnson bereitete sich monatelang physisch und mental auf die Rolle vor, trainierte mit echten MMA-Profis und tauchte tief in Kerrs Biografie ein. Der Film, inszeniert von Benny Safdie (bekannt für Uncut Gems), zeigt nicht nur die atemberaubenden Siege im Käfig, sondern auch die Schattenseiten des Ruhms – Drogenabhängigkeit, Beziehungsprobleme und die ständige Belastung des Profisports.
Die wahre Geschichte von Mark Kerr
Mark Kerr, geboren 1968 in Toledo, Ohio, war ein Phänomen. Mit über 30 Siegen und nur wenigen Niederlagen dominierte er die frühen Jahre der UFC und der Pride Fighting Championships. Sein Spitzname „The Smashing Machine“ bezog sich auf seinen unerbittlichen Kampfstil, der Gegner buchstäblich überrollte. Doch hinter den Kulissen kämpfte Kerr gegen eine schwere Schmerzmittelabhängigkeit, die seinen Niedergang einleitete. Der Film zeigt diesen inneren Konflikt hautnah: die Momente des Triumphs, die in die private Hölle führen.
Emily Blunt spielt Dawn, Kerrs damalige Partnerin, die mit ansehen muss, wie der Mann, den sie liebt, sich selbst zerstört. Die Chemie zwischen Johnson und Blunt, die bereits in Jungle Cruise überzeugten, verleiht dem Drama eine zusätzliche emotionale Tiefe. Safdies Regiearbeit ist bekannt für ihre realistische, fast dokumentarische Ästhetik – und genau das hebt diesen Film von typischen Sport-Biopics ab.
Streaming-Start bei Sky und WOW
Ab dem 8. Mai 2026 um 20:15 Uhr läuft The Smashing Machine erstmals auf Sky Cinema Premiere. Wer den Start verpasst, kann sich auf zahlreiche Wiederholungen freuen – allein in den ersten Wochen sind mehrere Sendeplätze eingeplant, darunter am 9. Mai um 16:25 Uhr und 21:45 Uhr, am 10. Mai um 20:15 Uhr, am 11. Mai um 18:10 Uhr, am 12. Mai um 16:15 Uhr sowie am 13. Mai um 13:15 Uhr und 21:50 Uhr. Am 14. Mai läuft der Film um 11:35 Uhr.
Parallel dazu ist der Film jederzeit auf Abruf verfügbar – über Sky und den Streamingdienst WOW. Letzterer lockt mit einem attraktiven Einführungspreis: WOW Filme & Serien gibt es für 12 Monate zum reduzierten Preis von 5,98 Euro pro Monat (statt 9,99 Euro). Das Angebot ist verlängerbar und bietet Zugriff auf das gesamte Sky-Kino- und Serienprogramm. Wer Live-Sport bevorzugt, kann WOW Live-Sport mit 33 Prozent Rabatt für 29,99 Euro pro Monat buchen.
Hintergrund: Dwayne Johnsons Weg vom Wrestler zum ernsthaften Schauspieler
Dwayne Johnson begann seine Karriere in der WWE und wurde schnell zum Publikumsliebling. Der Wechsel nach Hollywood gelang mit Filmen wie The Scorpion King und später der Fast & Furious-Reihe. Doch mit The Smashing Machine zeigt Johnson eine völlig neue Facette: eine ernste, verletzliche Performance, die an die Arbeit von Schauspielern wie Mickey Rourke in The Wrestler erinnert. Kritiker loben bereits Johnsons Mut, sich dieser dunklen Rolle zu stellen.
Die Geschichte von Mark Kerr ist nicht nur eine Sportgeschichte, sondern auch eine Mahnung an die Gefahren des Hochleistungssports. Kerr selbst kämpfte jahrelang mit Sucht und Depressionen, fand aber schließlich einen Weg zurück ins Leben. Der Film verzichtet auf ein glattes Happy End – und bleibt dadurch umso eindringlicher.
Technische Umsetzung und visuelle Gestaltung
Regisseur Benny Safdie arbeitete eng mit Kriegs- und Sportfotografen zusammen, um die authentische Atmosphäre der 1990er-Jahre einzufangen. Die Kampfszenen sind roh und ungeschönt, ohne übertriebene Schnitte oder Spezialeffekte. Das Budget von rund 50 Millionen US-Dollar floss vor allem in aufwendige Sets und eine detailgetreue Ausstattung. Die Musik von Daniel Lopatin (Oneohtrix Point Never) unterstreicht die beklemmende Stimmung perfekt.
Neben Johnson und Blunt sind auch andere namhafte Schauspieler zu sehen, darunter Ryan Gosling als Kommentator und Jesse Plemons als Kerrs Manager. Die Besetzung trägt wesentlich zur Glaubwürdigkeit des Films bei.
Weitere Fakten und Bezüge
Mark Kerr war nicht nur ein Kämpfer, sondern auch ein Vorreiter. Er gehörte zu den ersten Athleten, die erkannten, wie wichtig vielseitiges Training ist – vom Boxen über Ringen bis zu brasilianischem Jiu-Jitsu. Seine Techniken beeinflussen noch heute die MMA-Szene. Der Titel The Smashing Machine stammt übrigens aus einem Dokumentarfilm von 2002, der Kerrs Leben bereits thematisierte. Safdies Spielfilm ist jedoch die erste fiktionale Adaption.
Der Film behandelt auch das Verhältnis zwischen Medien und Sportlern. Kerrs Absturz wurde damals sensationslüstern ausgeschlachtet; heute wäre die Berichterstattung differenzierter. Der Film verzichtet auf simple Moral, sondern zeigt die Komplexität von Sucht und menschlichen Beziehungen.
Kritische Stimmen und Erwartungen
Bereits bei den ersten Testvorführungen erhielt The Smashing Machine stehende Ovationen. Die Fachpresse lobt besonders Johnsons Leistung, die als Oscar-würdig bezeichnet wird. Allerdings gibt es auch Bedenken: Der Film sei sehr düster und schwer verdaulich – nichts für leichte Unterhaltung. Die Laufzeit von 132 Minuten verlangt dem Zuschauer einiges ab, belohnt aber mit einem intensiven Kinoerlebnis.
In Deutschland übernehmen Sky und WOW die Vermarktung. Bereits jetzt gibt es hohe Erwartungen an die Einschaltquoten, besonders durch die Kombination aus bekannten Stars und einem relevanten Sportthema. MMA erfreut sich in Deutschland wachsender Beliebtheit, nicht zuletzt durch Streaming-Events und den Erfolg deutscher Kämpfer wie Katharina Lehner oder – historisch – Peter Angerer.
Wie kann ich den Film sehen?
Für Sky-Kunden ist der Film im Abonnement enthalten. Sky Cinema mit Entertainment Plus kostet 14,99 Euro pro Monat. Wer flexibler sein möchte, wählt WOW Filme & Serien für 5,98 Euro monatlich im ersten Jahr – danach gilt der reguläre Preis. Alle Angebote sind monatlich kündbar. Der Film ist in deutscher Synchronfassung sowie im Originalton mit Untertiteln verfügbar. Empfohlen wird die Originalsprache, um Johnsons stimmliche Leistung voll zu würdigen.
Der Streaming-Start ist bewusst auf einen Freitag gelegt, um das Wochenendpublikum anzusprechen. Die linearen Wiederholungen bieten genügend Chancen, den Film auch ohne Abo – etwa bei Freunden – mitzuverfolgen. Wer sich für die Hintergründe interessiert, kann die erwähnte Dokumentation von 2002 auf anderen Plattformen nachträglich ansehen.
Einfluss auf die Karriere von Dwayne Johnson
Johnson hat in den letzten Jahren vermehrt ernstere Rollen angenommen, etwa in Black Adam oder Jumanji. Doch The Smashing Machine gilt als sein bislang ehrgeizigstes Projekt. Sollte der Film den erhofften Erfolg haben, könnte er Johnsons Weg zu prestigeträchtigeren Produktionen ebnen. Die Zusammenarbeit mit Benny Safdie öffnet zudem Türen ins Arthouse-Kino. Man darf gespannt sein, ob der Film bei der Oscar-Saison 2027 eine Rolle spielen wird.
Die Tatsache, dass Johnson persönlich als Produzent fungiert, zeigt, wie wichtig ihm die authentische Darstellung ist. Er selbst sagte in Interviews, dass er sich schon lange mit der Geschichte von Mark Kerr identifizieren könne – beide kennen den Druck, im Rampenlicht zu stehen, und beide haben ihre eigenen Dämonen bekämpft.
Abschließend lohnt ein Blick auf die gesellschaftliche Relevanz: Der Film thematisiert Männlichkeit, Verletzlichkeit und den Preis des Erfolgs. In einer Zeit, in der mentale Gesundheit im Profisport immer mehr Beachtung findet, kommt The Smashing Machine genau richtig. Er mahnt, dass Helden auch nur Menschen sind – und dass der Kampf gegen die eigenen Schwächen oft der schwerste ist.
Source: DSLWEB News